
UX in 2026
Unser UX-Spezialist Fredrik Håkansson befasst sich mit Trends in der UX-Community und den Schwerpunkten von Aleido für die Zukunft.
Im Jahr 2025 hat Aleido bewusst Fortschritte im Bereich UX gemacht. Neben der Beibehaltung eines starken nutzerzentrierten Ansatzes in allen unseren Kundenprojekten haben wir uns insbesondere auf zwei Bereiche konzentriert: KI und Barrierefreiheit.
Barrierefreiheit
Um uns auf das im Juni letzten Jahres eingeführte neue Europäische Barrierefreiheitsgesetz (EAA) vorzubereiten, haben wir uns aktiv darum bemüht, unsere gesamte Organisation unternehmensweit zu informieren und zu schulen. Außerdem haben wir unser Wissen im Rahmen von Meetings und Inhalten an unsere Kunden weitergegeben und sie dabei unterstützt, ihre Produktinformationen EAA-konform zu gestalten.
Wir werden uns weiterhin stark für Barrierefreiheit engagieren, um ein vertrauenswürdiger Partner mit umfassender Fachkompetenz in diesem Bereich zu bleiben.
Automatisierung & KI
Was für ein Jahr für KI-Initiativen! Es gab viel Aufsehen und große Versprechungen, aber bisher nur wenige groß angelegte Veränderungen in unserem Markt. Innerhalb des UX-Kompetenzteams bei Aleido haben wir neue Wege der Arbeit mit KI erforscht, von der Transkription und Analyse von Nutzerstudien bis hin zum Einsatz generativer KI und KI-gestütztem Interaktionsdesign.
Wir haben auch festgestellt, wie effektiv eine spezifikationsgesteuerte Entwicklung sein kann. Durch die sorgfältige Definition von Standards und die Klärung der wichtigsten Aspekte der Benutzererfahrung können wir die KI-Agenten und den generierten Code zu besseren Ergebnissen führen. Dies zeigt, wie sich einige Bereiche der UX-Rolle weiterentwickeln – eine spannende Veränderung.

Wohin geht die Reise im Jahr 2026?
Ein Highlight der Trends, den wir für 2026 sehen:
- KI wird zu einem noch stärker integrierten Entwicklungspartner
- Schnittstellen passen sich dem Verhalten an, statt nur statische Auswahlmöglichkeiten zu bieten
- Klarheit, Zuverlässigkeit und Transparenz bei der KI
- Barrierefreiheit als anhaltender Innovationsmotor
- Design geht über Bildschirme hinaus und umfasst auch Sprache, XR und physisch-digitale Erlebnisse
Das Gesamtbild 2026
Wie viele Unternehmen in unserem Markt konzentriert sich Aleido stark auf KI. Zwei führende UX-Denker, Jakob Nielsen und Don Norman, haben unterschiedliche Wege eingeschlagen, um zu definieren, was in dieser neuen Ära am wichtigsten ist.
Jakob Nielsen konzentriert sich nun fast ausschließlich auf KI und warnt davor, dass die UX-Community zu vorsichtig ist. Er ermutigt Designer, KI in den gesamten Prozess zu integrieren, und argumentiert, dass Zögern uns zurückhält.
Don Norman befürwortet einen menschenzentrierten Ansatz, bei dem der Mensch vor dem Nutzer steht: Design mit Blick auf soziale und ökologische Zusammenhänge, nicht nur auf die Benutzerfreundlichkeit des Produkts. Auch wenn sein Standpunkt nicht an KI gebunden ist, leben wir in einer Zeit, in der die Möglichkeiten und potenziellen Gewinne, die sich durch den Einsatz von KI ergeben, leicht die Sorge überschatten könnten, welche langfristigen Auswirkungen ein solch schnelles Wachstum auf unsere Welt haben könnte, wobei die Umwelt nur ein Beispiel ist. Er hinterfragt das traditionelle UX-Ziel, „Dinge einfacher und schneller zu machen“, wenn dadurch die Gefahr besteht, dass es zu übermäßigem Konsum oder Schäden außerhalb der unmittelbaren Nutzergruppe kommt.


Auch wenn man Jakob nur schwer widersprechen kann, dass UX-Experten im Jahr 2026 KI nutzen sollten, muss man Don Normans Ansatz anerkennen: Die Positionierung von Kunden und ihren Produkten in einem breiteren Kontext wird zu nachhaltigem Erfolg und Rentabilität führen, auch wenn dies länger dauert. Beispielsweise kann die Schaffung einer hervorragenden Benutzererfahrung im Bereich Produktinformationen einen echten Unterschied für die Marke eines Kunden bedeuten, da das „Recht auf Reparatur” sich von einer Frage der Compliance zu einer Marktanforderung entwickelt.
Spannende Zeiten im Jahr 2026
Auch im Jahr 2026 bleibt Aleido einer nutzerorientierten Arbeitsweise verpflichtet, die in allem, was wir tun, ein großartiges Nutzererlebnis und hohe Qualität bietet. Wir machen große Fortschritte im Bereich der KI, bleiben dabei unseren Grundwerten treu und nutzen unsere Erfahrung und unser Fachwissen. Neue Dinge nehmen Gestalt an, und UX ist weiterhin unser Leitstern, um Komplexes einfach verständlich zu machen.
Fredrik Håkansson ist UX Lead Designer und Spezialist bei Aleido. Durch die Fokussierung auf den Nutzer wirken die Benutzeroberflächen intuitiver und komplexe Informationen lassen sich leicht verständlich darstellen.

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Stefan Moldenhauer
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